Herausforderung Digitale Medien

‚Netlife Balance – Herausforderung digitale Medien‘

Surfen, chatten und spielen faszinieren und prägen unseren Alltag, doch nebst dem Nutzen und den Chancen welche sie bieten, bergen sie auch Gefahren von Missbrauch, Rechtsverletzungen und Abhängigkeit.

Digitale Medien verstehen, heisst auch, sie richtig zu nutzen, ihre Chancen zu erkennen und die Gefahren zu meiden. «Netlife-Balance» – schützt und nützt!

Einen grossen Anteil unserer Freizeit verbringen wir am Computer, im Internet, am IPad oder am Handy. Für viele Personen sind die neuen Medien aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken. Es scheint durchaus opportun täglich E-Mails zu checken, abends mit Freunden zu chatten, sich in Online-Rollenspielen aufzuhalten, unterwegs zu telefonieren oder SMS zu schreiben. Man investiert nicht nur viel Geld, sondern auch Zeit in die neuen Medien.

Medienkompetenz bedeutet, bewusst und vor allem verantwortungsbewusst mit Medien umzugehen. Dazu gehört das Wissen, wie man die eigenen Bedürfnisse mit Medien erfüllen kann, aber auch das kritische Hinterfragen der Medien und des eigenen Nutzungsverhaltens. Medienbildung vermittelt die Kompetenzen, um sich in dieser Medien- und Informationsgesellschaft sachgerecht und eigenverantwortlich zu verhalten – im privaten wie aber auch im schulischen und beruflichen Rahmen.

NETLIFE BALANCE

Modul

In den letzten Jahren haben sich unsere Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten drastisch verändert. Anstelle des Telefongesprächs treten oft E-Mail, SMS und Chat. Aber auch mit Botschaften auf sozialen Netzwerken bleiben Freunde in Kontakt, informieren Vereine über ihre Aktivitäten und Veranstalter schreiben Partys aus. Nach Informationen wird kaum mehr in Bibliotheken gesucht, sondern online, mit Hilfe von Suchmaschinen, die in Sekundenbruchteilen Tausende von möglichen Themen-Treffern auswählen. Computerspiele – ob online oder offline – sind 24 Stunden am Tag, immer und überall verfügbar. Das Handy als Hybrid-Medium verbindet Kommunikation, Information und Unterhaltung auf kongeniale Weise. Für Jugendliche ist ein Leben ohne mobiles Telefon kaum vorstellbar. Bei der älteren Generation entsteht aber gerne der Eindruck, dass sich das Leben der so genannten Digital Natives, derjenigen, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind, mehr und mehr in den virtuellen Raum verlagert und zu problematischen Nutzungsformen führt.

Aus einer Kombination von Spass, Kreativität und Information führen Spezialisten aus unterschiedlichen Fachbereichen in verschiedenen Workshops durch die Thematik der Social Media. Sie sensibilisieren und appellieren an die Eigenverantwortlichkeit ohne erhobenen Mahnfinger. Verschiedene Workshops – individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse der Teilnehmer – beleuchten die verschiedenen Gefahren im Netz und die sozialen Aspekte.

Ziel von «Netlife-Balance» ist es einen ausgewogenen (Medien-)Alltag zu gestalten, in den digitale Medien integriert werden und Platz neben Schule, Sport und Erholung finden . Digitale Medien verstehen, heisst auch, sie richtig zu nutzen, ihre Chancen zu erkennen und die Gefahren zu meiden. «Netlife-Balance» – schützt und nützt!

Angebot

  • als einzelne Workshops für Schulen, Vereine und Firmen
  • Halbtagesveranstaltung für Schulen, Vereine und Firmen
  • als Aus- und Weiterbildungsveranstaltung für Lehrpersonen und Eltern

Zielsetzung

  • sinnvolle Nutzungsformen der digitalen Medien
  • kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Social Media
  • eigene Verhaltensweisen reflektieren
  • Umgang mit den sozialen Netzwerken
  • Cyber-Mobbing: Hintergründe, Vorgehen
  • die Risiken und Gefahren im Netz richtig einschätzen
  • Balance zwischen Online und Offline
  • Goldene Regeln im Umgang mit Computer und digitalen Medien
  • Funktionsweisen von Google, Facebook & Co. verstehen
  • die Chancen und Vorteile des Netzes erkennen
  • den konstruktiven Konsum vom Internet lernen
  • Gesetze im Netz kennen
  • eigene Netzwerkprofile richtig definieren
  • Pornographie und Gewalt auf digitalen Medien
  • Beschimpfungen und Diffamierungen im Netz
  • den Computer schützen
  • Bilder verwenden – Bilder schützen
  • Onlinesucht
  • Handy – die digitale Nabelschnur

Team

Jugendlicher Medienkonsum führt oft zu grossen Herausforderungen für die ganze Familie. SAPIAist spezialisiert auf Socialmedia, Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung.
Sapia legt grossen Wert auf Nähe zu den Menschen um zu verstehen, was sie bewegt.

Referenten

Stefan Caduff

MSc in Angewandter Psychologie ZFH, Vertiefungsrichtung Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie, Medienpsychologie, Schulpsychologe und Schulsozialarbeiter in Sempach, dipl. Pflegefachmann DN II/HF

Katrin Andres

BA Soziale Arbeit, Vertiefungsrichtung Sozialpädagogik; CAS E-Learning Design;
Dipl. Erwachsenenbildnerin SVEB 1; i.A. MA Soziale Arbeit-Soziale Innovation; i.A. CASSystemisches Projektmanagement

Unsere Begegnung zeichnet sich durch Angenommen sein aus – dort, wo Sie sich gerade befinden, oder wie Sie sich gerade fühlen.In einer Atmosphäre der Offenheit, Echtheit und Wertschätzung erarbeiten wir gemeinsam in therapeutischen Gesprächen die Ursprünge und Zusammenhänge Ihrer Problematik.Aufgrund Ihrer Fragestellungen definieren wir neue Sichtweisen und Lösungen.

Referenten

lic. phil. I Felix Hof, Psychotherapeut, Psychologe FSP

Bachelor-Arbeitsbegleiter ZHAW, Bachelor-Prüfungsexperte, Dozent CAS SSA FHS St. Gallen, Leiter Regionales Beratungszentrum Rapperswil-Jona

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